Über mich

Mein Name ist Katharina, ich bin Mama von drei wunderbaren Kindern und im Juli wird Nummer vier dazukommen – vier gewinnt, vier gewinnt!

Ich habe als Executive Assistant und Operations Managerin beim STZ-RIM, dem Steinbeis Transferzentrum für Rechnereinsatz im Maschinenbau, gearbeitet. Als ich Ende 2020 ungeplant mit Kind Nummer vier schwanger wurde, habe ich mich innerlich bereits von meinem Job verabschiedet – mein Jahresvertrag sollte im März 2021 auslaufen und wer verlängert schon eine schwangere Assistentin, ganz zu schweigen von meiner hart erarbeiteten Management Position?! 

Der Chef, der so etwas Abgefahrenes tut, heisst Prof. Jörg W. Fischer. Im vierten Monat schwanger habe ich also meinen entfristeten Arbeitsvertrag unterzeichnet. Und das moderne Gender-Märchen geht noch weiter: nachdem ich den Wunsch geäußert habe, direkt nach meinem Mutterschutz wieder weiterzuarbeiten, haben wir uns zusammengesetzt und nach einer praktikablen Lösung gesucht. Da ich mein Neugeborenes nicht zur Betreuung weggeben möchte, haben wir uns entschieden, die alltäglichen, administrativen Aufgaben an eine Elternzeitvertretung abzugeben, so dass ich, gecovert von Großeltern und Babysitter noch zusätzlich die Schlafzeiten des Kleinen nutzen und meine Arbeitszeit möglichst flexibel gestalten kann.

Ich werde mich nun, als Director of Operations and Organizational Developement und Head of Diversity, hauptsächlich um die internen Prozesse kümmern und tun, was ich am meisten liebe: Strategien und Methoden entwickeln. Ein wichtiger Bereich unserer Unternehmenskultur und -entwicklung ist das Diversitätsmanagement. Wir sind bereits ein diverses und offenes Unternehmen, das dabei ist, im kommenden Jahr zu skalieren. Mein Ziel ist es, eine Methodik zu entwickeln, nach der wir uns diese bisher so erfolgreich gelebte Diversität im Wachstum erhalten, aber vor allen Dingen auch bewusst und gewinnbringend weiter einsetzen können.

Mein Job macht mir riesigen Spaß, die Kollegen sind allesamt supernett und Teamwork ist mit Sicherheit das (zugegeben nicht allzu geheime) Geheimrezept unseres Erfolgs. Mein Chef hat sich zudem der Förderung von arbeitenden Müttern verschrieben, er glaubt fest an unser Potenzial und unterstützt mich in jeder Hinsicht und ein bisschen habe ich den Verdacht, derzeit das Versuchskaninchen für seine Vision einer gleichberechtigten Arbeitswelt zu sein – ich hoffe mir bleibt die Nummer mit dem Zylinder erspart… Wenn ihr möchtet, begleitet mich, meine Arbeit und meine Gedanken auf diesem Blog und findet es heraus. Ich würde mich vor allem über zahlreiches Feedback meiner Leserschaft freuen! Kaninchen-Netzwerken sozusagen 🙂

Tadaaaaa!