Leoluca ist da!

Eine kleine Geschichte von Chaos und Glück

Ich spanne euch nicht lange auf die Folter und präsentiere mit größtmöglichem mütterlichen Stolz: Leoluca.

Leoluca

Keine Ahnung wie es euch geht, aber ich könnte ihn anbeißen. Pausenlos. Und ich kann mein Glück kaum fassen, dass mir das Leben völlig ungeplant diesen kleinen Menschen geschenkt hat. Aber eins nach dem anderen.

Bevor die Phase der Verzückung begann, mussten wir hier erst einmal als Familie durch ein tiefes, dunkles Tal der gnadenlosen Überforderung und des Chaoses. Praktisch mit Leolucas Geburt wurde die große Schwester (2) mit dem RS Virus infiziert und steckte keine 24h später unseren Neugeborenen an. Während Greta also mit Fieber im Hochsommer pausenlos weinend auf Mamas Arm wollte, bin ich vor Sorge um den kleinen Mann fast gestorben – bei einem schweren Verlauf wäre Luki ernsthaft in Gefahr gewesen. Gott sei Dank kam er mit einem milden Verlauf davon, aber auch eine Erkältung setzt einem eine Woche alten Baby zu… lange Rede, kurzer Sinn: ich habe die ersten Wochen in unendlicher Erschöpfung von der Geburt mit ständig weinenden, rotzenden, fiebernden und hustenden Kindern in Erinnerung. In schöner Regelmäßigkeit saß ich ebenfalls als heulendes Elend auf meiner Couch. Es war einfach in der Summe alles zu viel. Ohne meine Hebamme Jasmin, die abwechselnd Leoluca und mich aufgepäppelt hat, hätten wir es niemals geschafft.

Irgendwie ging die Zeit wahnsinnig schnell vorbei und nun sind wir also über die wilden ersten 12 Wochen hinaus und im Land der Verzückung gelandet. Familienabläufe haben sich neu eingespielt, Routinen gebildet, Henri (6) wurde eingeschult, Greta hat ihren dritten Geburtstag gefeiert, Elisa steuert unbeirrt erfolgreich auf Abi und Führerschein zu und ich schaffe es immer öfter vor 12 Uhr meine Haare zu kämmen und mir ein Mindestmaß an Körperhygiene angedeien zu lassen. Ich bin also alles in allem ziemlich stolz auf uns und ja, jetzt kommt Eigenlob, auch auf mich – ich habe hart für diesen Status gekämpft.

Liebeliebeliebe

Weil Babybacken anknabbern zwar wirklich Spaß macht, aber mich diese Verzückungsgeschichte vermutlich nicht ewig glücklich machen wird, plane ich meine Rückkehr ins STZ-RIM. Wenn alles in trockenen Tüchern ist, berichte ich euch davon mehr!

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